Unsere Stabübergabe zum Lions-Jahr 2017 / 2018

fand statt am Sonntag, den 11. Juni 2017 im Seepavillon am Tegeler See. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir die wunder-schöne Örtlichkeit in vollen Zügen genießen, sodass die Veranstaltung sich bis in den frühen Abend hineinzog.

 

Nach einem ausführlichen get together begann die offizielle Veranstaltung mit einem musikalischen Ohrenschmaus. Zwei junge Sänger Monis und Georg, die von der Pianistin Virginia begleitet wurden, trugen Arien vor aus dem klassischen Repertoire wie auch Arien aus Musicals sowie Berliner Gassenhauer. Ganz besonders viel Applaus erhielten Monis und Georg für die dargebrachten Duette, die durch eine ordentliche Portion schauspielerischen Talentes, die Zuhörer zum Schmunzeln brachten.

Unser Lions-Mitglied Tarek Raslan wird sich über den großen Applaus sehr gefreut haben, da er der Vater des Sängers Monis ist.

In entspannter Atmosphäre hat der scheidende Präsident Dirk Kasten den kurzgefassten Jahresbericht kommentiert und sich bei allen Lions-Mitgliedern für ihr Engagement bedankt. Vor Beendigung der Präsidentschaft hat Dirk Kasten noch ein neues Lionsclub-Mitglied begrüßt und die Lions-Nadel angesteckt sowie die Unterlagen übergeben

Die aus unterschiedlichen Gründen aus dem Club ausscheidenden Mitglieder, die fast vollständig zur Stabübergabe erschienen waren, wurden verabschiedet und der scheidende Präsident dankte für die von den scheidenden Mitgliedern geleisteten Arbeiten für den Club.

 

Nach der kulina-rischen Stärkung wurde von dem scheidenden Präsidenten Dirk Kasten der Stab übergeben an den neuen Präsidenten Andreas Wienecke

Die Antrittsrede von dem neuen Präsidenten Andreas Wienecke erfolgte mit etlichen humoristischen Einlagen, sodass wir von dem neuen Lions-Jahr erwarten können, dass es viel zum Lachen geben wird!

 

Zum Abschluss des offiziellen Teils der Stabübergabe erfreuten uns wieder die Sänger Monis und Georg mit der Pianistin Virginia mit weiteren Arien und Duetten. Auch für den zweiten Auftrittsteil wurde den Sängern wieder mit lang anhaltendem Applaus gedankt.

Nach dem Ende des offiziellen Teils der Stabübergabe fanden sich viele Lions zu Gesprächen zusammen und genossen den stundenlangen Ausklang bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse des Seepavillons am Tegeler See.

 

 

 

 

 

 

 

Text: D. Buseck

Foto: Th. Schaath / D. Buseck


 

 


Unsere Lions-Club-Reise nach Hamburg

fand statt vom 28. April 2017 bis 30. April 2017.

 

Wie jede unserer Lions-Club-Reisen war auch diese wieder bestens vorbereitet. Der gemeinsame Aufenthalt in einem innerstädtischen Hotel gab gute Möglichkeiten, die clubinternen Beziehungen zu verstärken.

 

 

 

Darüber hinaus gaben die gemeinsam durchgeführten Aktivitäten und die Besichtigungen ausreichend Raum für vielfältige Gespräche.

 

 

Auch diese Reise war ein gelungenes Beispiel für unser gutes Club-Gefühl, wie man an den Fotos erkennen kann.

    

Text: D. Buseck
Fotos: Th. Schaath


 


Bahnhofmission am Zoo am 21. April 2017

Lasst uns doch mal was mit der Bahnhofsmission machen…
so kamen Martin und Dirk zurück, als sie im Dezember des letzten Jahres unsere Isoliermatten beim Kältebus der Berliner Stadtmission abgegeben und mit Dieter Puhl, dem engagierten Leiter der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo, längere Zeit gesprochen hatten.

Gut 600 der in Berlin ‚auf der Straße‘ lebenden 8.000 Menschen – vor 10 Jahren seien es gravierend weniger gewesen - versorge diese Bahnhofsmission täglich mit einer Mahlzeit und einem Lächeln und biete neben den klassischen Tätigkeiten einer Bahnhofmission umfassende, niedrigschwellige Hilfe für wohnungslose und ‚stadtarme‘ Menschen; sie sei so ein fester Bezugspunkt Vieler im turbulenten Leben der deutschen Metropole.

Auch wegen der im letzten Jahr mit großartiger Unterstützung der Deutschen Bahn hinzuge-kommenen Hygienestation mit einer Toilette und einer behindertengerechten Toilette mit Dusche, auf die sie lange hinge-arbeitet hätten.

Dieter Puhl war am 22. März zum Begrüßungsempfang bei unserem neuen Bundespräsidenten unterwegs und hatte deswegen ‚Willy‘, Wilhelm Nadolny, seinen Vertreter, studierter Sozialarbeiter und gleichzeitig einer der beiden Einzelfallhelfer der Berliner Stadtmission, gebeten, uns zu zeigen, wie wir heute zwischen 13:30 und 18:30 Uhr in der Jebenstr. 5 hinterm Bahnhof Zoo helfen können.

Willy hatte folgende unterstützenden Aufgaben für uns Lions Dirk, Thomas & Thomas, Michael, Jörg, Monika, Martin vom Pariser Platz:

Eingangstür

  • Ausgabe der jeweils 50 Essensmarken pro Runde zwischen 13:30 und 16:30 Uhr; morgens und abends gibt’s Stullen.
  • Unterstützung von Unterstützern beim Anliefern von Nahrung und Kleidung.
  • Spender zum Tag der Bahnhofsmission am 22.4. einladen.
  • Gefühl für Deeskalation bei Ungeduldigen rüberbringen.

Kleiderkammer

  • Aussortieren der neu hereingekommenen Bekleidung nach Sommer und Winter für Damen, Herren und Kinder.

Versorgung

  • Brote schmieren;
    nach dem 40.ten von der rechten in die linke Hand wechseln und umgekehrt.

Ausgabe

  • der wohl einzigen warmen Mahlzeit am Tag mit zusätzlicher Stulle und- sofern vorhanden - 'nem Joghurt, 'nem Stück Kuchen, und stets Kaffee oder Tee;
    beides gern auch mit vier Eßlöffeln Zucker als sehr schnelle Energiezufuhr gegen die Kälte.

Spüle

  • Vorreinigen, Spülen, Abtrocknen und Einräumen von 50 Tellern, Tassen, Bestecken, Pfannen für die nächste Runde mit einem genial schnellen Kollegen an der Profimaschine

Sonderaufgaben

  • Mutter mit Kind und ohne Geld ein Bahnticket      nach Kassel besorgen, deren Gegenwert sie der Bahnhofsmission ganz sicher wieder überweisen wird.

Generell

  • Zuhören, freundlich sein, sich in‘s Team der anderen Freiwilligen einfügen und schnell sein.

Ohne die viele Ehrenamtlichen, die regelmäßig meist einmal wöchentlich kämen und sich dann auch schon für den nächsten Monat eintrügen, gehe garnichts und die höflichen und nur ganz vereinzelt alkoholisierten ‚Gäste‘ trugen zumindest an diesem Tag zu einem recht geordneten Ablauf bei; als es draußen bitterkalt gewesen sei, sei das Gedränge auch schon ausgeprägter gewesen.

Brot gebe es übrigens genug in Berlin, seit bei den Discountern auch abends gegen 20:00 Uhr die Regale mit frischem Brot nicht leer sein sollten und mancher bemühe sich auch, sich seine Not nicht schon auf den ersten Blick ansehen zu lassen.

Nur so am Rande:
Daniela Schadt und Joachim Gauck, die im Dezember auch schon in offizieller Mission in der Bahnhofsmission gewesen waren, hatten Dieter Puhl just an dem Tag zugesagt, nochmal zu kommen und sich als Privatleute wie jeder andere freiwillige Helfer in die Reihen der Essensausgeber, Spüler und Stullenschmierer einzureihen und taten es am 12. April, dem Mittwoch vor Ostern
https://www.rbb-online.de/zibb/archiv/20170412_1830/Gauck_Bahnhofsmission.html.

Als dann gegen 18:30 Uhr alles wieder aufgeräumt und für den kommenden Tag vorbereitet war, waren wir uns einig: wir waren nicht das letzte Mal zum Helfen in der Bahnhofsmission am Zoo gewesen.

Text: Th. Schaath
Fotos: Th. Schaath


 


Präsenzmeeting am 12. April 2017

Unser Präsenzmeeting wurde moderiert von unserem Vize-präsidenten Andreas Wieneke.

Andreas Wieneke ergänzte die Moderation mit etlichen humoristischen Wort- und Gedankenspielen, was zu einer gelösten Stimmung des Abends beitrug.

Im Rahmen der allgemeinen Bekanntmachungen haben Alexa und Charlotte aus dem mit uns verbundenen Leo-Club Quadriga die auch in diesem Jahr wieder stattfindende Car-Wash-Aktion vorgestellt. Auch in diesem Jahr wird mit dem Ertrag der Car-Wash-Aktion vom Leo-Club die Kinderwohngruppe aus der Kindernothilfe gefördert und unterstützt. Der Verkauf der Karten für diese Aktion war dementsprechend erfolgreich!

Darüber hinaus berichteten Alexa und Charlotte von der Schultüten-Aktion, die seit 2013 in Kooperation mit der Berliner Tafel vom Leo-Club Quadriga durchgeführt wird. Alle Lions sind aufgefordert beim Packen der Schultüten am 27.08.2017 im Großmarkt zu helfen. In diesem Jahr sind 2.515 Schultüten für bedürftige Kinder zu packen, sodass viele helfende Hände benötigt werden! Weitere Informationen sind zu finden unter www.schultueteberlin.com

Nach einer kulinarischen Stärkung trat auf die Referentin Frau Maren Kern aus dem BBU-Vorstand. Das Thema ihres Referates lautete „Boom-City Berlin, Wohnungspolitik für die wachsende Stadt“.

Der Verband Berlin-Branden-burgische Wohnungsunterneh-men e.V., BBU, vertritt die städtischen und genossenschaftlichen Wohnungsbau-gesellschaften, welche 40% aller Wohnungen in Berlin und sogar 50% aller Wohnungen in Brandenburg stellen. Aufgrund des umfangreichen Wohnungsbestandes, der durch die BBU vertreten wird, kann der Erfahrungsschatz aus der Wohnungsverwaltung als repräsentativ für den Berliner Wohnungsmarkt angesehen werden.

Frau Maren Kern erläuterte ausführlich die derzeitige Ist-Situation betreffend der Bestandsmieten in Berlin sowie im Umland und in Brandenburg, wie auch die Situation des aktuellen sehr geringen Leerstandes von Wohnungen.

Nachfolgend erläuterte Frau Maren Kern die prospektierte Entwicklung wie auch die politischen Forderungen an die städtischen und genossenschaftlichen Wohnungsbaugesellschaften. Die derzeit im Bestand vorhandenen 300.000 Wohnungen in Berlin sollen gemäß politischer Forderung auf 400.000 Wohnungen in Berlin erhöht werden, was bei den Mitgliedern des BBU zu extremen Steigerungen des Investvolumens im Bereich des Neubaus führen wird. Die aus dem Koalitionsvertrag abzulesenden Forderungen, wie z.B. auf weniger Bauland schneller und preiswerter zu bauen unter Berücksichtigung einer gesteigerten Partizipation, wurden von Frau Maren Kern erläutert. Dass die Umsetzung dieser politischen Forderungen in der Realität zu erheblichen Schwierigkeiten führt, und das nicht nur in finanzieller Hinsicht, war ebenfalls ein Themenkomplex im Vortrag von Frau Maren Kern.

Kritisch hinterfragt werden müssen die politischen Vorgaben des Berliner Senates betreffend der Subventionierung auf das Niveau von nicht kostendeckende Mieten. Bemängelt wurde, dass die Berliner Politik wohnungspolitisch die vorhandene Mittelklasse als nicht existent behandelt, obwohl doch gerade das Steueraufkommen der Mittelklasse zur Subventionierung der Mieten auf Niedrig-Niveau beiträgt.


Dass bei diesem Thema die nachfolgende Diskussion mehr Fragen als Antworten ergab, ist dem Thema der Wohnungsbau-politik in Berlin und Brandenburg geschuldet.




Text: D. Buseck
Fotos: Th. Schaath