Besuch des Wachsfigurenkabinetts „Madame Tussauds“ in Berlin - Mitte

 

Der März-Stammtisch führte unsere LIONS-Mitglieder und Gäste am 24.03.09 zum Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“, das Mitte 2008 in Berlin seine erste Niederlassung in Deutschland eröffnet hatte.

                                      

Mit der Berliner Ausstellung gibt es dann europaweit drei und weltweit acht Wachsfigurenkabinette. Die Wachsfiguren, die Madame Tussauds weltweit so berühmt gemacht haben, sind Ihren Vorbildern zum Verwechseln ähnlich. Hiervon konnten sich die Teilnehmer überzeugen.

Auf ihrer 1 1/2-stündigen Führung auf zwei Ebenen erwarteten die Gruppe acht verschiedene Themenbereiche (u.a. Politik und Religion, Kultur, Fernsehen, Sport, Musik, Hollywood) mit nationaler und internationaler Prominenz sowie großen Legenden der Zeitgeschichte ‚zum Anfassen‘. Dabei machten zahlreiche interaktive Elemente in eindrucksvoller Kulisse den Rundgang auch zu einem lehrreichen Erlebnis.

Im ersten Teil der Ausstellung wurden wir geschichtsträchtig empfangen; bedeutende Politiker und große Denker aus Geschichte und Gegenwart begrüßten die Gruppe. Unser Club-Präsident Friedrich K. Gothe wollte schon immer einmal eine Rede neben Bundeskanzlerin Angela Merkel halten  und unser Gründungspräsident Rainer Schweitzer ließ es sich nicht nehmen, dem Kanzler Otto von Bismarck  angemessen gegenüber zu treten.

                   

Auch ein Treffen mit dem neuen US-Präsidenten Barack Obama war möglich. Weiterhin sah man u.a. : Sofie Scholl, John F. Kennedy, Papst Benedikt XVI, Konrad Adenauer, Erich Honecker.

                                                  

Auch konnten sich unsere Mitglieder über das Leben der Gründerin Marie Grosholtz alias ‚Madame Tussauds‘ und den aufwendigen Entstehungsprozess einer Wachsfigur informieren. Die Namensgeberin des Wachfigurenkabinetts, Anhängerin der Royalisten, begann mit der Fertigung von Wachsbildnissen von französischen Adeligen und Mitgliedern der Königsfamilie. Sie wurde dann während der Französischen Revolution berühmt, weil sie Kämpfer und Führer der Französischen Revolution portraitierte. Sie soll während dieser Zeit von guillotinierten Köpfen Wachsabdrücke angefertigt haben.

Heute entsteht eine lebensecht wirkende Wachsfigur, indem zunächst ca. 500 Abmessungen am prominenten Vorbild im sogenannten „Sitting“ vorgenommen werden. Bis zum vollständigen Ebenbild in Wachs ist es dann über die Modellierung des Körpers bis hin zum Haarstyling und Make up ein langer Weg.

Abschließend kam es noch zur Begegnung mit einigen Hollywoodstars, die besonders unsere weiblichen Teilnehmer faszinierte.

         

Auch kritischere Teilnehmer unseres Clubs waren nach dem Rundgang doch recht beeindruckt und beim anschließenden gemütlichen Zusammensein gab es reichlich Gesprächsstoff.

                              

I.K.