Besuch des Kanzleramtes in Berlin - Mitte

 

      

Für das informelle Treffen im Februar stand die Besichtigung des Kanzleramtes auf dem Programm.  Der Besuch des Zentrums der politischen Macht in der Bundesrepublik Deutschland lockte viele Lionsfreunde und Gäste in die Willy-Brandt-Straße 1.

Frau Gudrun Glemann führte uns in über 2 Stunden durch das Haus und gab viele interessante Informationen.

                              

Grundlage für die Planung im Spreebogen, dem Standort von Parlament und Kanzleramt in der Mitte Berlins, war der preisgekrönte Entwurf der Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank – ein 102 Meter breites „Band des Bundes“. Dies verbindet über die Spree hinweg Ost und West der lange geteilten Stadt miteinander. Das Bundeskanzleramt bildet mit dem zentralen Leitungsgebäude, den beiden Verwaltungsflügeln und den Gartenanlagen den westlichen Abschluss. Das 230 Millionen Euro teure Gebäude beherbergt Räume für Repräsentation und etwa 330 Büros für die Verwaltung. Insgesamt sind ungefähr 550 Personen im Kanzleramt beschäftigt.

                    

Das zentrale Leitungsgebäude überragt mit 36 Meter die beiden Verwaltungsflügel bleibt aber unter der Höhe des Reichstagsgebäudes, das den Maßstab für die Bebauung im Spreebogen vorgibt.

Im 5. bis 8. Obergeschoss liegen die Büros der Bundeskanzlerin und der engsten Mitarbeiter. Das Gebäude öffnet sich auf seiner Ostseite zu dem Ehrenhof mit der Stahlskulptur „Berlin“.

                                          

Kunst spielt im Kanzleramt eine zentrale Rolle.  Internationale Künstler geben mit vielen Plastiken und Gemälden eine Übersicht über die zeitgenössische Kunst.

   

                                    

Die legendären Kanzler-Porträts haben ihren Platz in der ersten Etage gefunden.

                                    

Beeindruckend ist auch der Sitzungssaal des Kabinetts.

      

Auch wenn man nicht unbedingt ein Anhänger moderner Architektur ist, so fasziniert die Geschlossenheit des Gebäudes mit seinen großzügigen Treppenhäusern, Sitzungssälen und Konferenzräumen.

        

                                 

Zum Abschluss wurde die Sammlung der Gastgeschenke ausländischer Staatsgäste für die Bundeskanzler besichtigt. Viele der Präsente erzeugten Erstaunen und zum Teil auch Belustigung.

                               

Alle Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von diesem Gebäude, von dem aus die deutsche Politik gestaltet wird.

 

 

H.A.