Vortrag von LF Dr. T. Raslan „Syrien“ im Hotel Hyatt

 

Im Mittelpunkt des Präsenztreffens stand ein Vortrag des Lionsfreundes Dr. Tarek Raslan über sein Heimatland Syrien.

                                                          

Er führte uns durch die lange und sehr abwechslungsreiche Geschichte dieses Landes, beschrieb die Eigenarten des Landes, gab einen Überblick über die aktuelle Wirtschaftslage und zeigte uns zum Abschluss den Reichtum Syriens an Sehenswürdigkeiten.

Die Arabische Republik Syrien (amtliche Bezeichnung) ist ein Staat in Vorderasien und ein Teil des Maschrek (Osten der arabischsprachigen Gebiete mit Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon, Syrien und den palästinensischen Gebieten). Der Name Syrien kommt aus dem Griechischen, das den alten Namen Assur übernommen hat. Historisch umfasste Syrien Jordanien, Palästina und den Libanon sowie das Gebiet, das heute als Syrien bekannt ist. Die traditionelle Bezeichnung des Gebietes war bis in die Neuzeit „bilad asch-scham“ und nicht Syrien.

Die Besiedlung dieses Gebietes reicht bis in die frühen Anfänge der Menschheit. Es sind immer noch viele Zeugnisse der verschiedenen Reiche zu finden, die im Bereich Syriens existierten. Nach dem ersten Weltkrieg entstand der Staat Syrien in seinen bis heute gültigen Grenzen. Über 20 Millionen Einwohner (90% Araber, 6% Kurden, 4% Sonstige) bewohnen 185.200 qkm. 85% der Bevölkerung sind Muslime (davon 75% Sunniten) und 15% Christen.

Syrien besitzt durch den Export von Erdöl, Textilien und Nahrungsmittel eine positive Handelsbilanz. Die Landwirtschaft ist für das Land besonders wichtig und macht etwa ein Drittel der Wirtschaftsleistung aus.

Das Land ist reich an touristischen Sehenswürdigkeiten, die über das ganze land verteilt sind. Allerdings wird sich der Anteil des Tourismus an der Wirtschaft erst deutlich steigern, wenn sich die politischen Spannungen im Nahen Osten verringern werden. Anhand der zahlreichen Kulturgüter und landschaftlichen Schönheiten sollten doch mehr Touristen dieses Land besuchen.

                                                            

Herr Dr. Raslan verstand es, den Zuhörern sein Land sehr nahe zu bringen und mehr Verständnis für die Probleme des Landes zu wecken, was sich in der anschließenden Diskussion unter den Lionsfreunden zeigte.

                       

 

H. A.