Reise mit Mitgliedern des Partnerclubs Magnolia Stettin nach Breslau                    

 

                                                                                  

2006 unternahmen wir mit unseren polnischen Lionsfreunden vom LC Magnolia Stettin eine wunderschöne Reise nach Danzig. Dieses Mal stand ein gemeinsamer Besuch von Breslau auf dem Programm. Die Metropole Schlesiens wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört. Vor allem der Ausbau der Stadt zur Festung in den letzten Kriegswochen führte zu unnötigen Zerstörungen. Heute erstrahlt Breslau in alter Schönheit, wobei natürlich immer noch einige Wunden auf den Wahnsinn des letzten Krieges hinweisen.

                                        

Die Anreise erfolgte am 9. September 2009 mit dem Zug, der für die 350 km von Berlin nach Breslau 6 Stunden benötigte. Die Stadt und auch das Treffen mit einigen Freunden aus Stettin entschädigten für die etwas strapaziöse Fahrt.

           

Ein Abendessen mit den polnischen Freunden in einem der ältesten Häuser Breslau war ein erster von vielen Höhepunkten dieser Reise. Präsident F.K. Gothe überreichte dem Präsidenten des LC Magnolia einen Berliner Buddy – Bären, über den dieser sich sichtlich freute.

        

Ein Besuch des Museums, das ein riesiges Rundbild (114 m lang, 15 m hoch) der Schlacht bei Raclawicka beherbergt, in der 1794 polnische Aufständische gegen russische Truppen siegten, stand auf dem Programm des 2. Tages. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Bild von Lemberg, wo es bis dahin ausgestellt war, nach Breslau gebracht.

                 

Bei wunderschönem Sonnenschein führte uns ein anschließender Spaziergang zu einem Park. Ein kolossales Gebäude, das für einen Auftritt Adolf Hitlers gebaut wurde, ist noch ein Relikt aus der NS-Zeit.

                                    

Zu diesem Park gehört ein kleiner aber sehr eindrucksvoller japanischer Garten.

                                      

Ein Abendessen in einem zu einer Gaststätte umgebauten Wasserturm beschloss den 2. erlebnisreichen Tag.

 

                   

              

                    

Eine Stadtführung war für den 3. Tag vorgesehen. Durch die sehr ausführliche und kompetente Führung erschlossen sich uns die Schönheit und die abwechslungsreiche Geschichte der Hauptstadt Schlesiens. Der Marktplatz, die reich mit Ornamenten versehenen Bürgerhäuser, die Universität mit Bibliothek und die Dominsel sind nur einige Höhepunkte dieser an einer Vielzahl von Baudenkmälern reichen Stadt.

                 

Eine Schiffsfahrt auf der Oder war der Schlusspunkt eines wieder wunderschönen aber auch anstrengenden Tages.

                                       

Mit der wieder sehr „beschaulichen“ Zugfahrt zurück nach Berlin am 4. Tag endete eine für alle Teilnehmer eindrucksvolle Reise in eine Stadt mit anschaulicher deutsch-polnischer Geschichte. Nach der ersten Fahrt mit unseren polnischen Freunden nach Danzig und nun nach Breslau sollen diese für alle so wichtigen Begegnungen mit unserer gemeinsamen Vergangenheit fortgesetzt werden.

 

H. A.